Neun Zeichen einer PC-Infektion

17 08 2010
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Täglich verbreiten Internet-Betrüger über 60.000 neue Schädlinge. Obwohl viele Viren so programmiert sind, dass sie den Rechner im Hintergrund schädigen, gibt es auffällige Indizien für PC-Infektionen, sagt der Hersteller Panda Security.

An vielen Anwendungen, die den Alltag der PC-Nutzer erleichtern, können sich Internetbetrüger durch Manipulation bereichern. Dabei sind die meisten Schädlinge heutzutage so programmiert, dass Infektionen im Hintergrund ablaufen und immer schwerer aufzuspüren sind. Dennoch gibt es einige Merkmale, die als Indiz für eine PC-Infektion dienen. Der Virenschutzanbieter Panda Security hat jetzt neun der häufigsten Merkmale zusammengefasst.

1. Der PC warnt vor Infektionen:

Die Verbreitung von falscher Antivirensoftware (Rogueware) ist in den vergangenen zwei Jahren massiv angestiegen. Sichere Zeichen einer Infektion sind Pop-Ups und Nachrichten über Infektionen oder Details zu einem Schädlingsbefall, die zum Kauf von Sicherheitslösungen auffordern.



2. Der PC arbeitet extrem langsam:

Dieses Symptom muss nicht, kann aber häufig auf eine Infektion zurückzuführen sein. Vielfach führen Schädlinge auf dem PC Aktionen durch, die extrem viele Ressourcen beanspruchen und den Rechner somit spürbar belasten.



3. Anwendungen starten nicht:

Auch hier muss die Ursache nicht immer in einer PC-Infektion liegen, die Wahrscheinlichkeit ist aber in jedem Fall gegeben und der PC sollte auf Schädlingsbefall überprüft werden.

4. Die Verbindung zum Internet lässt sich nicht aufbauen oder läuft langsamer als sonst:

Sind Router- oder Provider-Probleme ausgeschlossen, ist in den meisten Fällen eine Infektion die Ursache für die unterbrochene oder eingeschränkte Internetverbindung. Viele Schädlinge laden im Hintergrund weitere Exemplare nach oder verbinden unbemerkt mit neuen Seiten, was den Netzzugang entweder teilweise oder komplett einschränkt.



Wenn der PC plötzlich englisch spricht

5. Der PC verbindet sich unaufgefordert mit bestimmten Webseiten oder öffnet mehrere Browserfenster ohne Aufforderung:

Viele Bedrohungen sind speziell darauf ausgerichtet, den Internet-Traffic gegen den Willen des Users auf schädliche Seiten umzuleiten. Nicht selten entsprechen die schadhaften Webseiten in Design und Inhalt fast hundertprozentig dem Original und sind von der realen Seite nicht mehr zu unterscheiden.

6. Daten gehen verloren:

Es sind immer noch zahlreiche Schädlinge im Umlauf, die Informationen verschlüsseln oder löschen sowie Dokumente an andere Orte verschieben.



7. Antiviren-Lösung und/oder Firewall sind deaktiviert:

Viele Schädlinge versuchen installierte Sicherheitsprogramme auf den befallenen PCs außer Kraft zu setzen. In Ausnahmefällen liegt der Fehler sicher in der Software. Sollten alle Komponenten aber gleichzeitig funktionsuntüchtig werden, kann eine Infektion nicht ausgeschlossen werden.



8. Der Computer ändert die Sprache:

Wenn einzelne Anwendungen nicht mehr in ihrer ursprünglichen Sprache erscheinen, der Desktop verkehrt herum angeordnet oder zu Teilen verschwunden ist, ist die Ursache meist eine Infektion.



9. Bibliotheksdateien für laufende Spiele oder Programme verschwinden vom PC:
Können unvollständige oder fehlerhafte Programminstallationen ausgeschlossen werden, kann ein Schädling die Dateien gelöscht haben.

Quelle: crn.de

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